Mittwoch, 26. Januar 2011

Protokoll

von Zauselina Rieko

Und hier wie versprochen das Protokoll von der KulturKonferenz. Damit es möglichst viele erhalten, wird es außerdem inworld persönlich als Notecard verteilt und im Kafé KrümelKram im Plakat von der Ankündigung der Veranstaltung erhältlich sein. Wenn Punkte vergessen wurden, bitte kurze Mitteilung. Wird dann "repariert".

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Kulturkonferenz

Zeit: 22.01.2011 20 bis ca. 22 Uhr
Ort: Kafé KrümelKram, Hauptquartier der Inworld-Gruppe Brennende Buchstaben.
Gastgeber und Organisatoren: Burkhard Tomm-Bub (BukTom Bloch), Thorsten Küper (Kueperpunk Korhonen), Kirsten Riehl (Zauselina Rieko)

I. Anwesende
II. Zieldefinitionen
III. Netzwerk und Vernetzung
IV. Ideensammlung
V. Perspektiven



I. Anwesende

Daruma Boa, Joachim Thor, Violetta Miles, Annie Milestone, Rika Waechter, Moewe Winkler, zaphod Enoch, Nea Narstrom, Sebi Wuyts, Lyra Bryson, Virus Writer, Tania Sonnenkern, BukTom Bloch, Zauselina Rieko, Kueperpunk Korhonen, Uta Warbaum, Libellchen Schimer, Naomi Greenberg, Lophius Tedeschi, kjs Yip, Etiene Ogygene, AmilyShivana Singh, Sol Warrhol, Emma Fargis, Milosh Glasgow, Luisa Bourgoin, Art Raymaker, YoullNeverKnow Actor, Paralan Snye, DJDennis Aichi, Natasha Randt, Acer Amaretsaru, Jimboo Shelbyville, Computerschule Fredrikkson, cat Boucher, Cae Sands

(insgesamt 36 Personen)

Eingeleitet wurde die Konferenz mit einer 60minütigen Vorstellungsrunde. Die Hälfte der Anwesenden stellten sich mit ihren Projekten, die sie real und / oder virtuell in Second Life© bzw. auf anderen virtuellen Plattformen betreuen, vor.
Es waren VertreterInnen aus der Literatur-, Musik-, und Kunstbranche anwesend. Die Presseleute waren zur Berichterstattung ebenso eingeladen wie zur Vorstellung ihrer Medien.

II. Zieldefinitionen

In der Diskussionsrunde wurde immer wieder betont, dass allen Kulturschaffenden und -organisierenden eine stärkere Vernetzung wichtig sei. Viele der Anwesenden kannten sich noch nicht und wussten nichts von den vielfältigen Angeboten der deutschsprachigen Second Life©-Kulturszene.
Gegenseitige Unterstützung wurde als Ziel formuliert. Dabei wurde überlegt, wie man sich gegenseitig zu mehr Bekanntheit und Publikum verhelfen könne. Als Grundtenor kristallisierte sich heraus, dass Konkurrenz eher abgelehnt, Ergänzung gewünscht werde. Gleichzeitig stattfindende Events ließen sich nicht vermeiden, müssten aber nicht als Konkurrenz aufgefasst werden, sondern als Angebotsvielfalt.

III. Netzwerk und Vernetzung

Derzeit gibt es in SL keine überregionale Dachorganisation, in der Kulturschaffende und Kulturgruppen zusammengefasst werden. Das verhindert Austausch und bindet Publikum an Einzelgruppen.

Die Bekanntmachung von Events sollte einfacher zu handhaben sein. Das Posten in den derzeit aktiven Foren mit Bezug zu Second Life© ist umständlich, zeitaufwändig und wenig effektiv. Ein zentrales und übersichtliches Informationssystem mit einfacher Handhabung wäre wünschenswert. Ebenso die einfache Verfügbarkeit einer stets aktuellen Liste aller KulturmanagerInnen und KünstlerInnen in SL. Der RL-Bezug (Realname, durchgeführte Events, betreute Projekte usw.) muss dabei gleichwertig neben den virtuellen Aktivitäten abrufbar sein.

Zurzeit fehlt ein Kalender, der (deutschsprachige) Events auflistet. Das Publikum ist darauf angewiesen, die Gruppeninformationen zu lesen oder sich der SL-Suche zu bedienen, die aber weder nach Sprache, noch nach Qualität sortiert ist.


IV. Ideensammlung

Die Gruppe Brennende Buchstaben hat bereits angefangen, sich für andere Kulturevents als den eigenen zu öffnen. Immer wieder werden Events befreundeter Gruppen auf dem Blog und in der SL-Gruppe bekannt gemacht, Werbung unterstützt. Das Angebot soll erweitert werden um eine Liste aller deutschsprachigen Autoren und Autorinnen, die auch in SL aktiv sind. Informationen wie Name, Kurzbio, Bücher und andere bisherige Veröffentlichungen, Lesungen (real und virtuell), Erreichbarkeit in anderen Netzwerken (Twitter, facebook usw.) sollen mitaufgenommen werden.

Annie Milestone wies auf die Möglichkeit hin, diverse Kalender miteinander zu verbinden (aggregierte Kalender). So kann jede(r) den eigenen Eventkalender wie gewohnt weiter führen, ist aber zusätzlich in ein größeres Netzwerk eingebunden. Außerdem erspart diese Methode einer Einzelperson das Einpflegen zahlreicher Termine.

Die Vor- und Nachteile einer (neuen) Webseite für das geplante erweiterte Netzwerk wurden diskutiert. Einige TeilnehmerInnen forderten Neutralität. Gleich mehrere Leute erklärten sich bereit, eine solche neutrale Seite zu übernehmen.

Eine große Info-Wand soll erstellt werden. Wer in das Netzwerk aufgenommen werden sein will, sollte Infos über sich / sein Projekt aufschreiben und in einer Notecard abspeichern. Dann kann ein Objekt mit einer individuellen Textur ausgestattet und mit der NC bestückt werden. Alle Objekte können dann an einer Tafel fixiert werden, die wiederum in der Gruppe an alle Beteiligten verteilt wird. So können sämtliche Informationen allen anderen zugänglich gemacht werden. Wenn alle diese Info-Wand auf dem eigenen Land aufstellen, wird sich zukünftig der Kreis des potenziellen Publikums vergrößern.

Zauselina Rieko
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