Samstag, 27. November 2010

Erotik-Nachlese

von Zauselina Rieko

Ja diese Lesung hat Spaß gemacht! Am Ende gab´s sogar noch eine kleine Zugabe. Und eure Outfits waren schnuckelig.




















Mittwoch, 24. November 2010

Erotik-Lesung

von Zauselina Rieko

Feuchte Träume und wilde Nächte - wer will das nicht? Ja die Brennenden Buchstaben wagen ein neues Experiment. Und wer den Kueperpunk und die Zauselina kennt, der weiß: Da kann nix Gescheites bei raus kommen.
Ab neun Uhr abends wird´s im Kafé KrümelKram also feucht-fröhlich. Diesmal müssen wir allerdings darauf bestehen, dass eine Kleiderordnung eingehalten wird. Bitte erscheint so, wie gesittete Leute sich im Bett kleiden*.

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* Lange U-Hosen oder Frottee-Anzug
* Gurkenmaske, wahlweise auch Melonen-, Kaktusfeige- oder Sojabohnen-Maske
* Lockenwickler nur ohne Treibgase

Sonntag, 21. November 2010

Nachlese

von Zauselina Rieko

Der Abend gestern in Second Life in der Crossworlds Gallery war ein Erfolg. Rund 20 Avatare, die Vorleser/innen eingeschlossen, hatten sich in der Jazz-Bar bei fabilene Cortes eingefunden, um sich der Lyrik zu widmen. Eröffnet wurde mit lyrischen Texten von Lianou Llewllyn. Im realen Leben spielt die Jazz- und Blues-Sängerin in einer Band und schreibt die Texte ihrer Lieder selbst. Zauselina las dann das erste ihrer jahreszeitlichen Gedichte. Jedda Pearl sollte eigentlich fortsetzen, hatte aber leider technische Probleme und konnte nicht lesen. Manchmal ist SL nicht nett zu uns ... Eine sprachrefktorische, aber nicht ganz ernst gemeinte Geschichte von Zauselina füllte die Lücke. Naomi Greenberg las Gedichte, die einen sehr persönlichen Eindruck gewährten. Kueperpunks Weihnachtsgedicht, bissige Satire über Kaufrausch, Familienidylle und das "Fest der Liebe", gab dem Event einen witzigen Touch. Moewe Winkler ließ einen Text mit Roboterstimme vorspielen. Die IT-Journalistin bot ungewohnte Lyrik zum Thema "Bits & Bites". Kueperpunk widmete den lyrischen Text aus Blade Runner dem verstorbenen Case Schnabel. Der virtuelle Erbauer und Bastler ist nicht vergessen! Den Abschluss machte Naomi mit einer kurzen Geschichte über virtuelle Liebe.

Samstag, 20. November 2010

Gleich geht´s los

von Zauselina Rieko


Der Kueperpunk und die Zauselina haben schon mit fabilene Cortes, Betreiberin der Crossworlds Gallery gechattet, den Stream eingestellt und die Bar besichtigt. Naomi Greenberg war auch schon da. Lianou wartet ebenfalls in der Jazzbar der Galerie. Jedda Pearl hat unvorhergesehene Verbindungs- und Voiceprobleme und kann deswegn heute leider nicht lesen.

Lyrik in der Galerie

von Zauselina Rieko

Heute Abend ab 21 Uhr finden sich in der Crossworld Gallery die Poeten ein. Neben Liedertexten und Zeilen mit jahreszeitlichen Impressionen, kann man sich auch auf ungewohnte Hörerlebnisse aus dem SciFi-Sektor freuen.

Von ihnen gibt´s was auf die Ohren:
Lianou Llewllyn, Jedda Pearl, Kueperpunk Korhoenn, Naomi Greenberg, Zauselina Rieko

Donnerstag, 18. November 2010

KulturKonferenz

von Zauselina Rieko

Vorgestern war ein ergiebiger SL-Abend. Nachdem ich mich in den letzten Monaten ein wenig rar gemacht habe in Second Life, teleportierte ich vorgestern von einem Kultur-Event zum nächsten. Zunächst stolperte ich ins Literaturcafé Epithet & Synonym des britischen Inhabers Karlingo Lorefield, der an diesem Abend einen Musiker eingeladen hatte. Mittlerweile bietet das Café auch Fläche für wechselnde Ausstellungen. Danach landete ich in Tanja Levenques Quizrunde. Im Frankfurter Kulturcafé bot sie einen unterhaltsamen Abend mit Raterunde und L$-Gewinnen. Zu Cat Bouchers Vorlese-Stunde kam ich leider zu spät, traf aber noch drei Avatare an, darunter Cat höchstselbst. In ihrem virtuellen Zirkuszelt bietet sie regelmäßig Musik- und Literatur-Abende an.

Nun, das alles ist ja noch nicht wirklich spannend. Eben ein Abend, wie er in SL sein kann. Spannender wurde dann die Unterhaltung, die sich am Ende des Abends ergab. BukTom Bloch und ich haben mal unsere Gedanken schweifen lassen. Dabei heraus gekommen ist die Idee eines Treffens aller in SL Tätigen, die Musik, Kunst und Kultur organisieren und managen.

"Kulturkonferenz" ist ein hochtrabendes Wort, doch trifft es den Kern der Sache. Viele sehr engagierte Kulturorganisierer/innen basteln einsam vor sich hin. "Einsam" ist so zu verstehen, dass sie die Arbeit, den Stress und die Kosten allein oder überwiegend allein tragen. Hinzu kommt, dass die deutschsprachigen Aktivitäten und Aktivisten wenig vernetzt sind.

Das sollte sich ändern. Bei der Kulturkonferenz, die wir jetzt für Januar 2011 anvisieren, geht es zunächst einmal darum, sich kennenzulernen, auszutauschen über Aktivitäten und Pläne, und es geht um Brainstorming. Lasst mal euren Ideen freien Lauf und denkt darüber nach, was ihr euch in SL wünscht an kultureller Landschaftsgestaltung. Wie kann man sich gegenseitig unterstützen? Wie kann man konkurrierende Events vermeiden und stattdessen Ergänzungen finden? Wie kann man Events besser bekannt machen?

Ich werde in der nächsten Zeit persönliche Einladungen verschicken. Da ich natürlich nicht alle SL-Aktivisten im Bereich Kunst, Kultur, Literatur und Musik kenne, wird mir der / die ein oder andere vielleicht "durch die Lappen" gehen. Das bedeutet nicht, dass er / sie nicht eingeladen wäre. Eingeladen fühlen sollten sich alle, auf die o.g. Punkte (Organisation, Management) zutreffen. Die Einladung darf dementsprechend weiter gereicht werden.

Für Ideen, die auf die Tagesordnung sollen, habe ich ein offenes Ohr. Wer sich und seine Aktivitäten vorstellen möchte, sollte vielleicht etwas schriftlich vorbereiten. Gerne kann auch in einem Portrait oder Feature im Anschluss an die Konferenz darüber gebloggt werden. Erreichbar bin ich zwar auch ab und zu via IM in Second Life. Da dieser Infokanal jedoch nicht zuverlässig arbeitet, vor allem wenn man nicht täglich einloggt, bin ich besser erreichbar unter der Mail-Adresse BrennendeBuchstaben(ät)yahoo.de oder auf facebook.

Sooooo, und jetzt warte ich ab, welche tollen Ideen mir von eurer Seite vor die Füße purzeln.

Mittwoch, 17. November 2010

Das habe ich optisch nicht verstanden

von Murmel Morani

Ach nein ... akustisch, a k u s t i s c h muss es natürlich heißen. Das habe ich akustisch nicht verstanden. Das habe ich optisch nicht gesehen hingegen gibt es nicht. Eine tiefgreifende Erkenntnis? Vielleicht nicht, aber jedenfalls ist jetzt mal jemand auf die Idee gekommen, das auszuformulieren. Der Journalist Max Scharnigg, von Berufs wegen darauf geeicht, Standardformulierungen und Phrasen zu bemerken und zu vermeiden, widmet den 100 häufigsten Sätzen der deutschen Sprache ein Buch. Dabei sollten nicht etwa Sprichwörter und Zitate aufgenommen werden, die man eh schon kennt und wie sie in Kalendern und schlauen Büchlein zu finden sind, sondern gerade die vorgefertigten Sätze, die populär und geläufig sind, ohne dass wir uns dessen im Alltag unbedingt bewusst sind.

Für den Fall, dass wir je in die TV-Show "Wer wird Millionär" eingeladen werden, sollten wir dann - folgen wir Scharniggs augenzwinkernd angemerkter Empfehlung - mindestens drei Sätze parat haben, um gesellschaftlich nicht aus der Rolle zu fallen. Einer davon lautet: "Sechzehntausend Euro sind sehr viel Geld, Herr Jauch."

Während der eingangs zitierte Satz noch Sinn macht, weil man ja auch inhaltlich etwas missverstehen oder nicht verstehen kann und dann der Gesprächspartner entweder lauter reden oder aber die Sache noch einmal erklären muss, gibt es andere Sätze, die (vom eigentlichen Wortsinn her) wenig bis gar keinen Sinn machen und dazu dienen mögen, eine Konversation aufrecht zu halten. Ja wer kennt sie nicht, diese netten und harmlosen Bemerkungen übers Wetter?!? Wetterbemerkungen haben den Zweck, ein Gespräch zu eröffnen, mit jemandem im Gespräch zu bleiben, unverfänglich Kontakt zu knüpfen.

Wer das ganze Interview mit Scharnigg, dem Sprachnachdenker und -reflektionist, hören möchte, wird auf der Seite des WDR fündig.

Und wer sich die gesammelten Sätze einverleiben möchte, kann das Buch für knappe zehn Euro erwerben.
Das habe ich jetzt akustisch nicht verstanden: und 99 andere Sätze, mit denen man durchs Leben kommt, Max Scharnigg, ISBN-13: 978-3596186792, Fischer Verlag, Taschenbuch 250 Seiten.

Montag, 15. November 2010

BookCrossing in SL

von Murmel Morani

Nachdem Second Life nun viele Monate ohne (deutsches) BookCrossing auskommen musste, hat sich ein Bücherliebhaber aus Hannover der Sache angenommen und als Cal Hifeng eine OBCZ eröffnet. Die Großbuchstaben stehen für Official BookCrossing Zone und lassen sich praktischerweise ohne Veränderung ins Deutsche übertragen: Offizielle BookCrossing Zone .
Was aber ist eine OBCZ? Das ist einfach ein beliebiger öffentlicher Raum - sinnvollerweise regengeschützt - ,der sich dafür eignet, Bücher zu beherbergen. Klassisch kommen dafür Cafés und Eisdielen infrage, aber auch Telefonzellen oder Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Läden oder, oder, oder... Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Die Büchr müssen bei BookCrossing registriert sein, was bedeutet, dass sie eine BCID (BookCrossing Identification Number) erhalten haben. Damit ist ihr Weg von Leser zu Leser im Internet verfolgbar, ohne dass jedoch die Lesenden ihre Anonymität preisgeben müssen.
BookCrossing ist in SL nicht neu. Englisch- und italienischsprachige Gruppen zum Beispiel sind da aktiv. Erfreulich, dass nun die deutschen BCler wieder eine Anlaufstelle in Second Life haben.


Die gestalterischen Möglichkeiten von SL wurden bei der Errichtung der OBCZ, die hier auch BookCrossing-Info-Center ist, sicher nicht genutzt. Es ist vor allem eins: RIESIG. Die Erklärungen, die man per Klick auf Buchobjekte oder beim Lesen der Infotafeln erhält, sind übersichtlich und gut verständlich. Der ansonsten ein wenig lieblos gestaltete Ort inmitten von großen aufgeschaufelten Bergen - das heißt aufgetürmtem virtuellen Erdboden - lädt weder zum Verweilen, noch zum Umschauen ein. Vielleicht arbeiten die Betreiber ja noch daran und man kann in Zukunft dort auch einen optisch ansprechenden Treffpunkt vorfinden.
Die 10 L$, die fällig werden, wenn man einen Bücherwunsch anmeldet, werden zurückerstattet. Sinn der "Schutzgebühr" ist, dass nicht die Leute in die Röhre gucken, die tatsächlich ein Buch zugschickt bekommen wollen, wenn Leute, denen es damit nich ernst ist, aus Scherz eine Anmeldung losschicken. Sogar das Porto versprechen die OBCZ-Betreiber im Bedarfsfall zu übernehmen. Wer das Projekt unterstützen möchte, sollte das natürlich nicht in Anspruch nehmen. Denn wie bei vielen SL-Projekten ist auch BookCrossing gemeinnützig, und ein Gewinn - außer vielleicht einem gewissen Spaßfaktor - ist weder beabsichtigt, noch zu erwarten.


Die OBCZ in Scond Life

Die deutsche BookCrosser-Seite
Was ist BookCrossing? Artikel auf wikipedia

Dafür sind virtuelle Riesenbücher auch nutzbar: Zum Sonnenbaden. Zumindest, wenn man als Tiny-Murmeltier durch SL läuft.

Samstag, 13. November 2010

Case Schnabel verstorben

von Zauselina Rieko

Gestern Abend meldete der Kueperpunk-Blog den Tod von Case Schnabel - SLer, OpenGridlerBastler und Inhaber des Blogs Technology and Witchcraft. Besser als Kueperpunk kann man die Betroffenheit und Traurigkeit, die diese Nachricht hinterlässt, nicht ausdrücken. Deshhalb hier in Kopie, was drüben gebloggt wurde.

Ich bin gerade sehr betroffen. Case Schnabel, der bauende Waschbär aus SecondLife ist tot. Hinter Case steckt - und das war kein Geheimnis - M.J. Heinze, Mediaexperte und Mitbegründer des legendären Industrial Technology & Witchcraft Blogs. Case und ich waren keine engen Freunde, aber gute Bekannte, und ich schätze ihn als Experten für Metaversen. Mit ihm zusammen entstand 2007 die Idee, die German Bloggers, eine Gruppe für Blogger in SecondLife, zu gründen. Sie war zwar nie sehr aktiv, hat mir aber doch gezeigt, dass sich aus 3D-Chats mehr machen lässt. Case hat in SecondLife und im OpenGrid grandiose Sims wie Cybavaria gebaut. Ein unermüdlicher Enthusiast mit Spaß am Basteln und jeder Menge Ideen. Das Bild zeigt Case und mich am 9. Mai 2007. Wahrscheinlich während wir auf die Idee zur Gründung der German Bloggers kommen. Genau wie ich ist auch er immer der Meinung gewesen, dass die wahren Möglichkeiten von Metaversen erst noch erschlossen werden müssen. Ganz davon abgesehen, dass er einen tollen Humor hatte und eine exzellente Vorleserstimme. Über Case lässt sich sicher noch viel mehr berichten, denn seine Aktivitäten beschränkten sich nicht auf die Online-Welt. Der Mann war zu cool, um vergessen zu werden.

Um es mit einer (abgewandelten) Liedzeile der Düsseldorfer Band die Toten Hosen zu sagen: "Guck uns von da oben beim Bauen zu." Bleibt zu hoffen, dass die tollen Projekte in seinem Sinn weitergeführt und -entwickelt werden.

Donnerstag, 11. November 2010

Demnächst ...

von Zauselina Rieko


Weihnachten steht vor der Tür. Das bedeutet neblige Tage und frostige Nächte und bald auch Eingeschneitsein und Nicht-das-Auto-benutzen-können-wegen-Rutschgefahr.
Da verbringt man die Abende doch gern gemütlich bei den Brennenden Buchstaben am virtuellen Kamin im Kafé KrümelKram oder mit anderen Buchstablern in einer Galerie oder ....

Und damit es nicht frostig und langweilig ist, haben wir einen Plan. Einen Veranstaltungsplan nämlich. Für die nächsten Wochen. Die Termine sind vorläufig. Dazwischen kommen kann immer mal was. Also: Fleißig Gruppennotizen in SL lesen und ab und zu hier aufs Blog schauen, um Aktualisierungen nicht zu verpassen.

Lesungen November & Dezember 2010

Lyrik und Kurzgeschichten Samstag, 20. November ab 21 Uhr
Wir sind in der Crossworld Gallery eingeladen. Auf 14 (!) Stockwerke verteilt, kann man Skulpturen, Malereien und Fotografien bestaunen. Galeriebetreiberin fabilene Cortes lädt die BB zur Lesung ein, und die rücken an mit Lyrik und Kurzgeschichten. Da noch nicht alle Vorleser/innen feststehen, steht auch das Thema des Abends noch nicht fest. Lasst euch überraschen!

Erotik-Lesung Samstag, 27. November ab 21 Uhr
Oh ja, die Buchstaben können auch anders! Dass dabei nichts Gescheites heraus kommen kann, dürfte allen, die dem Kueperpunk und der Zause schon mal gelauscht haben, klar sein. Im Kafé KrümlKram geht´s also heiß zu, wenn´s draußen friert. Legt die Gurkenmasken auf, klippst die Lockenwickler fest, schnallt das Suspensorium um und dann ab mitsamt der erotischen Wäsche ins Literaturcafé eures Vertrauens.

Science Fiction Samstag, 11. Dezmber ab 21 Uhr
Der Science-Fiction-Autor und Lyriker Sven Klöpping stellt im Kafé KrümelKram sein neues Buch vor. Freut euch auf einen interaktiven Abend mit dem Visionär und Schriftsteller Klöpping. Es kann Voice genutzt oder in den Chat getippt werden.

Das große Weihnachtslesen Samstag, 18. Dezember ab 21 Uhr
Von weihnachtlicher Gemütlichkeit bis zu mörderischer Familienidylle findet sich quer Beet alles, was das lesende Herz begehrt. Wir aktivieren die Kriminalisten ebenso wie die Satiriker und die Kabarettisten, die Lyriker und die Erzähler.
In verschneiter Landschaft am Lagerfeuer feiert man Weihnachten in SL schon ein paar Tage vor Heiligabend.

Ausblick 2011
Im Januar steht der beliebte Krimi- und Thriller-Abend an. Bekannte und weniger bekannte (aber nicht weniger gute) Autoren und Autorinnen lesen bis das Blut gefriert. Tanja Levenque lädt die BB ins virtuelle Kulturcafé Frankfurt ein. Einzelheiten folgen.

Mittwoch, 10. November 2010

Ist das Kunst ...

von Murmel Morani



oder kann das weg?

Was Mike Krüger so treffend mit dem Titel seines aktuellen Programms auf den Punkt bringt, fragte sich auch eine bayrische Putzfee und beanwortete sich selber diese Frage mit: "Ja kann weg." Es handelte sich hier um eine sehr gründliche Putzfee. In Sachen Kunst unterwegs, polierte sie ein Museum auf Hochglanz. Dafür wurde sie schließlich bezahlt. Da muss das schon ordentlich gemacht werden.
Leider waren die vermeintlich ekligen und überaus überflüssigen toten Hornissen auf dem Lautsprecher kein Anzeichen von Vernachlässigung des Objekts oder gar simpler Bio-Unrat. Ein Künstler hatte sich da was ausgeklügelt. Leider - wie das manchmal so ist bei Kunst - kann nicht jede und jeder den Ausklügelungen folgen und identifiziert als Müll, was als Kunst gedacht war. Die besagten Insekten sollten, animiert von den Vibrationswellen der Lautsprecheranlage, "tanzen".

Ein namhafter Künstler hatte vor etlichen Jahren mit einer ähnlichen Attacke auf eines seiner Kunstwerke zu kämpfen gehabt. Damals entfetteten Saubermach-Damen eine Ecke und ruinierten, was ihrer Meinung nach nicht zu ruinieren war. Jener fett im Kunstgschäft etablierte Künstler war sich nicht zu schade, das Ganze vor Gericht zu zerren. Der Hornissen-Künstler in Bayern hingegen nahm´s mit Humor und fand würdige Nachfolger für die unter Naturschutz gestellten und deshalb nicht zu jagenden Hornissen - schnöde Stubenfliegen. Die tanzen jetzt auf des Künstlers Lautsprechermembran.

Spiel mir das Lied vom Tod ... Hier der komplette Artikel auf Bayern online