Samstag, 25. September 2010

schmeckt komisch

von Zauselina Rieko

Heute Abend werden die BRENNENDEN BUCHSTABEN auf Einladung von Angi Ling (Angelika Gelenbe) im virtuellen Leipzig zu Gast sein. Wir servieren Leipziger Allerlei, bissfest aber von der komischen Sorte. Um 21 Uhr geht es los. Der Kueperpunk und die Zauselina haben schon die Tastaturen angespitzt und die Bildschirme poliert.

Hier geht´s nach Leipzig

Freitag, 17. September 2010

Montag, 13. September 2010

Sonntag, 12. September 2010

Gogbot Afterparty

von Zauselina Rieko





Stelarc, der Mann, der sich in Second Life Stelarc Luik nennt und das Gruppenanhängsel Extra Ear über dem Kopf schweben hat, trägt einen Extra-Arm. Auch SL Prominenz hat mit Lag zu kämpfen. Seine Tonverbindung wollte nicht so recht in die Gänge kommen. Nach dem Aus- und Wiedereinloggen erschien er als Rumpelstilzchen. Warum sollten solche Virtualunfälle nur Ottilie Normalavaterin wie mir passieren?

Gogbot Abschlussveranstaltung

von Zauselina Rieko

Das Gogbot-Festival neigt sich dem Ende zu und in Second Life wird noch mal auf die Pauke gehauen. Um 19 Uhr wird die Abschlussveranstaltung 3D Online Afterparty eingeläutet mit einer Kunstvorführung. Um 22 Uhr wird Stelarc demonstrieren, was mit seinen Skulpturen möglich ist. Ab 23 Uhr darf abgetanzt werden zur DJ-Mucke.

Nochmal Kunst

von Zauselina Rieko



Es hat mich heute morgen doch noch mal zu unserem Turm mit den virtuellen Kunstwerken gezogen. So füh am Sonntahg ist hier Ruhe, sprich: wenige Avatare, wenig Lag. So kann man stöbern und entdecken, was sich sonst nicht zeigen will, wenn die Kameraführung hakt und ruckelt.
Hier stehe ich gerade an der Dampfmaschine von Sabrinaa Nightfire.



Diese schwebenden Kugeln von Glyph Graves verändern die Farbe, wenn man sie anklickt und erzeugen musikalische Töne.








Diese Installation von Glyph Graves ist eine Besonderheit. Wenn man die schwarze Oberfläche anklickt, erhebt sich ein riesiger Avatar, der sich wiederum in Partikel auflöst. Beim Anklicken geben sie die aktuellen Wetterdaten der Nordplostationen bekannt.

Freitag, 10. September 2010

Gogbot 2010 Eröffnung

von Zauselina Rieko




Wie beschreibt man die gestrige Eröffnung des Gogbot 2010 in Second Life? Großeartig - überwältigend - fantastisch! Mit über 42 Besuchern und Besucherinnen allein in Second Life war das Event mehr als nur "viel beachtet". Und nur allein in Second Life war es nicht besucht, es wurde gleichzeitig ins MAC Berlijn (Media Art Café Berlijn) nach Enschede übertragen und realen Besuchern präsentiert. Trotz der späten Stunde von 23 Uhr blieben die Leute noch sehr lange, um die virtuellen Kunstwerke zu besichtigen. Die Uhrzeit war so gewählt, dass sie für möglichst viele Länder sozialverträglich war.
(Die mangelhafte Qualität der Bilder liegt an der hohen Besucherzahl. Mein Laptop war zeitweise arg strapaziert mit der ungeheuren Datenmenge. Aber da auch das Teil von Second Life ist, stelle ich diese Bilder jetzt so online, wie sich auch für mich darstellten.)

Nein, diese beiden Damen sind nicht schlecht gerezzt, und es ist auch nicht meine Grafikkarte, die streikt. Der graue Look ist Absicht. ColeMarie Soleil und Bryn Oh bevorzugen in diesem Herbst dezente straßenpflasterfarbene Ensembles.

Artistide Despres - der Avatar in schlumpfblau.

Eine Veranstaltung der Brennenden Buchstaben ohne den Kafé-Hamster? Undenkbar! Violetta Miles war Ehren-Nager.

In Second Life braucht man keine komplizierten Konstruktionen, um Filmaufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven zu machen. Kameramann Marcus hängte sich selber in die Luft, um das Spektakel von allen Seiten zu filmen. Die Eröffnung wurde live ins MAC Berlijn gestreamt.

Drei Künstler/innen wurden für ihre virtuellen Kunstwerke ausgezeichnet. Den ersten Preis (10.000 L$) machte Oberon Onmura. Den zweiten Platz (5.000 L$) konnte sich Werner Kurosawa sichern mit seiner Installation "Snow Voronoi". Der dritte Platz ging an Eupalinos Ugajin für den "All-in-one-Avatar".

Die Eröffnung fand ihren Abschluss mit einer Vorführung des Künstlers Stelarc, der auch damit bekannt geworden ist, dass er sich eine Ohrmuschel auf den Arm festoperieren ließ. (Nein - nicht in Second Life!) Seine riesigen schwebenden und sich drehenden Gehirne und Augäpfel sollen die Unvollkommenheit des menschlichen Körpers demonstrieren. Er führte auch seine virtuellen Roboter vor.

- "Zauselina und Violetta haben sich getroffen."
- "Wo denn?"
- "Zwischen Augapfel und Gehirn."

Die Kunstwerke bleiben noch ein paar Tage stehen. Im Kueper Singularity Tower kann man sich durch mancherlei Visionäres, Schrilles, Futuristisches und auf jeden Fall Künstlerisches klicken. Nehmt euch die Zeit vorbei zu schauen. Man kann nicht alles mit einem Mal konsumieren. Wer zu schnell drüber huscht, verpasst interessante Details. Die BRENNENDEN BUCHSTABEN werden am Wochenende persönlich auf dem RL Gogbot 2010 in Enschede anwesend sein und Bilder und Eindrücke einsammeln für euch.

Mittwoch, 8. September 2010

Gogbot 2010

von Zauselina Rieko

„The Singularity is near – Resistance is Futile“ Das ist das Motto des diesjährigen Gogbot Festivals im niederländischen Enschede. Letztes Jahr zog es rund 15.000 Besucher an. Etwa 250 Künstler, Musiker, Performer und Visionäre werden vom 9. bis zum 12. September ihre Sicht auf künstliche Intelligenz darstellen. Wie schon in den beiden Vorjahren wird es auch 2010 ein Parallel-Event in Second Life geben. Die Brennenden Buchstaben haben es in Zusammnarbeit mit dem Machern des Festivals vor das Kafé KrümelKram verpflanzt. Dort steht seit ein paar Tagen der KTS, der Kueper Singularity Tower.
Große Eröffnung wird am Donnerstag, den 9.9.2010 um 23 Uhr sein. Das fällt zusammen mit der Bekanntgabe der Gewinner des Gogbot Singularity Kunst & Design Wettbewerbs.

Hier steht der KTS
Mehr über das Gogbot Festival
Infos zum ausstellenden Künstler Stelarc
Veranstaltungskalender SL Gogbot

Sonntag, 5. September 2010

Büchermeile

von Zauselina Rieko



Diese zwei antiquarischen Bücher sind meine Ausbeute der Düsseldorfer Büchermeile, die am Wochenende in der Altstadt und entlang des Rheins stattfand. Jedes Buch gab es für drei Euro. Von Süskind habe ich bereits "Das Parfüm" und "Die Taube" gelesen. "Der Monddiamant" stammt aus dem vorletzten Jahrhundert und wurde 1974 als Mehrteiler im Fernsehen gezeigt. Der Film hat mich damals sehr fasziniert; super spannend gemacht. Jetzt bin ich auf das Buch neugierig.
Hier gibt es mehr Eindrücke aus dem sonnigen und sonntäglichen Düsseldorf.