Mittwoch, 31. März 2010

Kunst & Kultur, Skurilles & Satire

von FirleFanz Roxley


In Second Life tut sich zurzeit viel in Sachen Kunst und Kultur. Nachdem übereifrige Geschäftemacher aus Second Life verschwunden sind und es sich gezeigt hat, dass der amerikanische Traum von Tellerwäscher zum Millionär sich nicht einstellen wird und sich die Medien nicht mehr auf empörende Berichte über Orgy Rooms stürzen können, weil es anstatt von Empörung nur mildes Lächeln entlockt, wird die Aktionsfläche Scond Life frei für Kunstfreaks, Experimentierer und Kulturförderer.

Im Phantasmagoria-Theater, das zuletzt das Steampunk-Festival veranstaltet hatte, kann man sich am 31. März von 18 bis 21 Uhr über die Rocky Horror Picture Show freuen. Aufwändige und ungewöhnliche virtuelle Aufführungen sind die Spezialtät des kleinen Filmtheaters.






Im virtuellen München ist unter der Regie von Zaphod Enoch ein Kabarett-Theater entstanden - die Kulturschaukel. Dort soll Politsatire ebenso gepflegt werden wie Musikevents oder Lesungen. Am 3. April ab 21 Uhr wird Thorsten Küper (Kueperpunk Korhonen) in gewohnt bissiger und satirischer Manier das Zeitgeschehen und die Tagespolitik aufs Korn nehmen. Küpers Sicht heißt sein Programm.



Den ganzen April über und am 28. Mai mit der Schlussveranstaltung werden sich Virtualität und Realität überkreuzen. Gary Zabel, amerikanischer Philosphieprofessor und in Second Life als Georg Janick unterwegs, hat das internationale Projekt Through The Virtual Looking Glass gestartet, an dem sich die Brennenden Buchstaben beteiligen. Nähere Infos hierzu in dem Artikel auf VWI.
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