Sonntag, 1. November 2009

Boo!

von Lavena Lyvette




Ich bemerkte, dass der Boden unter meinen Füßen glitschig war. Als ich an mir herabblickte sah ich, dass ich in einer roten, klebrigen Flüssigkeit stand. Die Luft roch leicht metallisch. Um mich herum war es dunkel. Nur der Vollmond schien und beleuchtete meine Umgebung schwach. Ich ging langsam weiter und stieß mit meinem Fuß hart gegen etwas Hölzernes. Ein Brett? Eine Stufe? Ich versuchte mehr zu erkennen, da sah ich dass es ein großer flacher Kasten aus Holz war. Ich stieg darauf als sich eine Wolke vor den Mond schob und es stockduster wurde. Langsam schob ich mich vorwärts. Meine Hand berührte eine rauhe Fläche vor mir. Ich Ich tastete mich weiter an dieser nach modrigem Papier riechenden Wand entlang, als ich unter meiner Hand plötzlich etwas Klebriges erspürte. Die Wolke zog langsam am Mond vorbei und gab den Blick auf das Wort Help frei, das mit dieser roten, dicken Flüssigkeit an die Wand geschmiert war. Ich führte meine Hand zum Gesicht und leckte sie ab. Plötzlich hörte ich Stimmen hinter mir! Die Gestalten hoben sich nur schemenhaft von der dunklen Umgebung ab. Ich stand mit dem Rücken zur Wand. Hallo, sagte ein Mann, der mehr tot als lebenig schien. Wir können gleich anfangen antowortete ihm ein leuchtender Kürbis. Auf dem Holzkasten wurde ein kleines Feuer entzündet und erhellte so die anderen Gestalten: Ich war umgeben von Toten, Dämonen, Zombies und anderen Horrorgestalten. Sie setzten sich auf blutrote Sessel, die vor dem Kasten aufgestellt wurden, ich tat es ihnen gleich um nicht aufzufallen. Der Kürbis setzte sich auf einen großen Ohrensessel, der neben dem Feuer auf dem Podest stand und eröffnete die Halloweenlesung - eine Zusammenarbeit der BrennendenBuchstaben mit der Gruppe Weltfrieden.




Zauselina Rieko, die in dem Kürbiskostüm steckte, ließ die Zuhörer erschaudern mit ihrer Gruselgeschichte Frosty the Snowman.

Trotz seiner tödlichen Stichwunde schaffte es Kueperpunk Korhonen sich auf die Bühne zu schleppen und seine Horrorgeschichte Mouth wide open vorzutragen.

Gavrael Hawkeye unterhielt sein modriges Publikum mit seinen Texten.

Schließlich las auch Renate Lubitsch mehrere Kurzgeschichten vor.




Violetta Miles von der Gruppe Weltfrieden, die der Lesung mit ihrer schaurigen Dekoration die richtige Stimmung gab, jedem ein Glas Blutbowle spendierte und nach der Lesung für musikalische Unterhaltung sorgte

Die Lesung aus der Vogelperspektive




Nach der Lesung wurde noch ordentlich getanzt!


Hier gibt´s noch mehr Fotos
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