Samstag, 22. August 2009

Bücher brauchen Buden III.

von Zauselina Rieko


Ein formschönes Regal ist was Feines. Noch feiner wird´s, wenn man es sich darin bequem machen kann. Dieses Modell mit integriertem Schmökersessel ist was für Leseratten, die es sich an Ort und Stelle gemütlich machen möchten.















Hier funktioniert´s grad umgekehrt. Das Sitzmöbel wird zum Regal, das Lesen formgerecht in das Sitzen integriert: Der Lesehocker.

Fachliteratur sollte in Fachregalen aufbewahrt werden. Also Fachliteratur über Micky, Donald & co im Sprechblasenregal ...

... während Tierbücher über Bewohner der Arktis ins Eisbärregal gehören.


















Im Regal in Schneckenform finden Bücher über die Hainschnirkelschnecke oder Sponge Bobs Freund Gary Platz.

Der Imker erfreut sich an einem Regal, dessen gerade Bretter durch Waben ersetzt wurden. Auch gut für Kinder- bücher wie "Biene Maja" oder Literatur über Honig- sorten.





Das Skaterherz wird beim Anblick dieses Bücheraufbewahrungsutensils höher schlagen. Skateboards als Regalfächer sind unschlagbar!





Aber auch als Verblendung vor den Fächern leisten sie gute Dienste.


























Wer sagt denn, dass Regale immer eckig sein müssen? Das Rundregal besticht durch seine ergonomische Form. Nie mehr Beulen an der Stirn durch Anstoßen an unfreundliche Ecken!





Ja und wenn´s dann doch ein eckiges sein soll - wer sagt denn, dass es ein gerades Regal sein muss? Dieses unkonventionelle Modell drückt Meinungsvielheit aus und symbolisiert damit Meinungsfreiheit im gedruckten Wort.











Wer sich nicht für eine endgültige Form seiner Bücherbude entscheiden kann, nimmt das stapelbare Regal und kreiert täglich eine andere Form.




















Kennt ihr das auch? Da hat man endlich ein schönes Regal an die Wand montiert und dann passt der große Schinken -Goethes Faust- nicht hinein. Was dann? Den Goethe auf den Müll? Regalbrett aufsägen? Hier ist die Lösung: Das aufrollbare Regal. So schafft man spontan Platz für zu lange Blumenvasen, übergroße literarische Gedichtbände oder den Gummistiefel.



Das hier sieht auf den ersten Blick aus wie ein spießiges Wohn- zimmerregal von Tante Annemarie. In Wirklich- keit ist es aber nur zentimeter- groß. Da passen diese winzigen Büchlein rein von 10x15 Zentimetern.




Dieses Sparmodell findet auch in der engsten Diele Platz.













Bücher in Telfonzellen haben wir hier zwar schon mal vorgestellt, aber weil´s so schön ist, jetzt eben noch mal. Vor einer Bücherei in Celle findet sich diese ausrangierte britische Telefonzelle. Eine Bücherzelle in Celle. Sie wird über Nacht abgeschlossen. Man kann Bücher ohne Ausleihkarte und Terminbindung entnehmen, muss dafür aber ein anderes einstellen. Das könnte ich mir auch für den Wintergarten oder die Terrasse daheim vorstellen. Fehlt mir eigentlich nur der Wintergarten oder die Terrasse.
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