Freitag, 5. Februar 2010

Kunst im Literaturcafé E&S

von FirleFanz Roxley


Im Café Epithet & Synonym stellt zurzeit der niederländische Künstler Laurenz (Sander Kramer) aus. PopArt ist sein Metier, Verwirrungsspezialist M. C. Escher sein Vorbild. Immer wieder findet sich das Puzzle als Motiv in seinen Bildern.
Mehr Infos gibt´s auf der Seite von Laurenz.

Das Café E & S gibt Künstlern und Künstlerinnen die Chance, ihre Werke einem breiteren Publikum vorzustellen. Wer daran interessiert ist, seine Bilder oder Skulpturen dort auszustellen, kann E&S-Erbauer Karlingo Lorefield kontaktieren. Vom Inhaber des Cafés selber ist auch eine Skulptur ausgestellt, die aber ein rein virtuelles Objekt ist: Ein umkippendes Bankgebäude, von zwei Streichhölzern abgestützt. Bei Anklicken kann man über das Objekt dem Café L$-Spenden zukommen lassen.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Blog-Projekt

von Zauselina Rieko

"Das Kind in dir" - so lautet der Name eines Projekts, das heuni ins Leben gerufen hat. Ich gebe den Ruf quer durch die Bloggosphäre hinein in jedes Blog und Blögchen an dieser Stelle mal weiter und verweigere mich nicht dem kulturellen Gemeinschaftssinn.
Es geht darum, einen Text - Blogposting - zum Allgemeinthema "Kindheit" und darüber hinaus zu einem jeweils neu festgelegten Unterthema (wie z.B. "Spielzeug") zu verfassen.

Besser kann das der heuni selber erklären. Guckt mal hier.

Dienstag, 2. Februar 2010

Archäologie in Second Life

von FirleFanz Roxley

Dieser Ort in der Türkei ist archäologische Ausgrabungsstätte und gibt den Blick frei auf das Leben vor mehreren tausend Jahren. Die an der Ausgrabung beteiligten Wissenschaftler von der University of California in Berkeley lassen sich bei ihrer Arbeit auf die Finger gucken: Der Nachbau der Ausgrabungsstätte, der freigelegten Gebäude und Gegenstände in Second Life erlaubt ein Nacherleben in 3D - anschaulicher als Fotos und lehrreicher es die Beschreibungen in Schulbüchern vermögen.

Die Reporterin der BRENNENDEN BUCHSTABEN FirleFanz Roxley kommt mit dem Firmenwagen in Catalhüyük an.

Die Tour startet am Kiosk, wo Eis und Getränke erhältlich sind. Alles noch sehr unspektakulär modern.

Ortseingangsschild und erste Informationen in türkisch und englisch.

Beginn der Tour in karger Gegend.

Blick in die Vergangenheit: Alltagsleben vor rund 9.000 Jahren.

Blick ins Innere

Alltagsgegenstände

Feuerstelle

In solchen Häuschen haben Menschen in der Gegend der heutigen Türkei (Anatolien) etwa vom Jahr 7000 bis 5000 v. Chr. gelebt. Bienenwaben gleich wurden sie aneinander und übereinander geschachtelt zu einem großen Wohngebilde.

Blick von oben in eine der begehbaren Behausungen, hier mit aufgeschnittener Decke.

Gefahrenhinweise für Besucher.

Hier wird gearbeitet.

Auch Feuer wird realistisch nachgestellt.

Das ausgegrabene Objekt - von den Archäologen "Gebäude 77" genannt - ist hier der Anschaulichkeit wegen frontal aufgeschnitten. Wenn eines der Wohngebäude abbrannte, wurde auf den Trümmern das nächste errichtet. So enstand im Laufe von etwa 1000 Jahren der Hügel von Catalhüyük.

Ein- und Ausstieg erfolgen über die Dachluke. Fenster und Türen sind nicht vorhanden.

Die weißen Wände reflektieren das Licht, sodass die Räume auch ohne Fenster erhellt sind.

Überdimensionierte Avatare mit virtuellen zwei Metern Körpergröße werden es schwer haben, die kleinen Behausungen zu erklimmen. Man ist gut beraten, den Avatar auf eine angemessene Größe von weniger als einen Meter und sechzig zu schrumpfen. Länger waren Menschen damals nicht.

Alltagsleben in der Siedlung

Blick ins fruchtbare, wassererreiche Tal mit urzeitlichen Tieren, wie sie zu biblischen Zeiten gelebt haben.

"Join the party" - hier machen die Erbauer und Wissenschaftler Zugeständnisse an die Besonderheiten von Second Life: Eine menschen- bzw. avatarleere Sim nützt niemandem etwas. Also wird Publikum mit Musik und Unterhaltung angezogen. Das tut dem Projekt aber keinen Abbruch.

Detailtreue auch in Nebensächlichem macht diese Region besonders sehenswert.

Arbeitsplatz der Archäologen.

Eine Grabstelle

Eine Umgebungskarte zur besseren Orientierung.

Blick über die karge Ebene.

Wieder am Ortsausgang: Zeit für eine Erfrischung am (neuzeitlichen) Kiosk mit Eis und Cola.

Wer nun neugierig geworden ist und selber einen virtuellen Spaziergang durchs urzeitliche Dorf machen möchte, kann hier entlang fliegen.
Noch mehr Hintergrundinformationen zum Projekt gibt es bei SPIEGEL online nachzulesen

Same article with English translation.

Montag, 1. Februar 2010

Gruselige Märchen - Echos aus der Bloggosphäre

von FirleFanz Roxley

Und hier noch mal als Nachlese zur Nachlese die Echos aus der Bloggosphäre von der gestrigen Lesung und Kafé-KrümelKram-Eröffnunsparty:

Kueperpunk I, Kueperpunk II, Kueperpunk III, Kueperpunk IV.
Ghost
FirleFanz´BruchBude
Buk Beningborough

Sonntag, 31. Januar 2010

Gruselige Märchen - Nachlese

von Zauselina Rieko






In der eigens für die Lesung "Gruselige Märchen" gebauten Kuppel in Form einer überdimensionalen Spieldose fanden sich Kueperpunk Korhoenen, Glitzer Gloom, Zauselina Rieko und Kater Krokus gestern Abend ein. Der Kueperpunk machte im stylischen 19.-Jahrhundert-Anzug den Auftakt mit "Die Geschichte von der abgehauenen Hand" von Wilhelm Hauf. Ein wenig auf zuhörfreundliche 20 Leseminuten gekürzt, floss Blut und purzelten Körperteile. Der schwarze Kater setzte fort mit Edgar Allan Poes "Das verräterische Herz". Glitzer Gloom trug das Märchen der Gebrüder Grimm "Blaubart" vor - Vorbild vieler berühmter Frauenmörder. Zauselina beendete den Lesungsabend mit einer weiteren Poe-Geschichte. "Die Maske des Roten Todes" erzählt von einer Adelsgesellschaft, die dem Pesttod nicht entrinnen kann.

Nach der Lesung ging´s weiter mit Party im neu eröffneten Kafé KrümelKram. Zauselina tanzt im Elfenkostüm.
Dank an Rika, die den DJ Swat Cioc organisiert hatte, sodass die Gesellschaft musikalisch nicht auf dem Trockenen sitzen musste.
Der Kueperpunk erschien im Steampunk-Outfit.
Na klar ... den Hamster zog´s wieder mal zum Twitter-Board. Das kam an diesem Abend ins Qualmen, weil so viele Tweets in die Twitterosphäre entsendet wurden.
Schöner Nebeneffekt des Ganzen: Man vernetzte sich fleißig via Twitter und facebook. Die letzten Gäste und Gästinnen verließen erst nach 2 Uhr nachts die Festivität. Second Life hatte sich hingegen schon mal freundlicher benommen. Unfreiwillige Ausloggungen seitens des Systems gab es vielfach. Dennoch sind den Kommentaren der Besucher, Autoren und des DJ zu entnehmen, dass ein solcher Abend nach MEHR schreit.

Themenvorschläge???

Fotos 1-6 von Glitzer Gloom
Fotos 7-11 von Zauselina Rieko

Noch mehr Bilder gibt es hier und hier auf dem Kueperpunk-Blog.

Freitag, 29. Januar 2010

Lesung in der Spieldose

Eine riesige schwebende Spieldose wartet darauf, dass die Besucher/innen der Lesung sie erobern. Genau dort wird nämlich Gruseliges gelesen. Ein geheimnisvoller Märchenwald wartet auf Zauberer und Hexen, Feen und Elfen, Drachen und Kobolde. Wer noch hübsche Kostüme im Kleiderschrank hat, sollte sich unbedingt in Schale schmeißen.
Und hier findet ihr die Märchenhafte Spieldose Bisher sind wir zwei Vorleserinnen und zwei Vorleser. Neben Kueperpunk und Zauselina wird Glitzer Gloom Gebrüder Grimm lesen. Gast No4 ist eine Überraschung.
Ja und ein DJ für die anschließende Party war eigentlich schon gefunden. Heute hat er aber wieder abgesagt. DJ No2 kann keine feste Zusage geben für 22 Uhr. Es bleibt spannend ... Trotzdem ist hier schon mal die Flugkarte zum KKK (Kafé KrümelKram / Kafé KookieKrum). Ein Hinweisschild mit Pfeil wird euch den Weg weisen.

Montag, 25. Januar 2010

Noch ´ne Lesung

von Zauselina Rieko

Das Kafé KrümelKram hat jetzt neue Sessel. Antik. Mit Korbgeflecht. Wunderbar bequem. Buchstabler der ersten Stunde peter Loudwater hat sie vorbei gebracht. Spende fürs neue Kafé KK. Und damit diese Sessel nicht leer bleiben, soll nach der Lesung der gruseligen Märchen am Samstag, den 30. Januar um 21 Uhr noch eine Party geschmissen werden. Die Märchen gibt´s stilecht im Märchenwald, aber die Party natürlich im geheimnisvollen KKK.
Ach ja.... DJ und gute Mucke suchen wir noch. Wem was dazu einfällt, kann IM oder E-Mail an Zauselina schicken.